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Erste Influencerin wegen Schleichwerbung vor Gericht

Instagram-Promi Cathy Hummels soll auf der Fotoplattform verbotene Werbung gemacht haben. Konkret wird ihr vom Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) vorgeworfen, dass sie Produkte anpreise, ohne dies als Reklame zu kennzeichnen. Gegen die Influencerin wurde nun eine einstweilige Verfügung erwirkt (derstandard.at).

Vor allem in Deutschland treibt das Wettbewerbsrecht immer wieder seltsame Blüten. Werbung ist als solche selbstverständlich auch auf Plattformen wie Instagram, Facebook oder Youtube als solche zu kennzeichnen. Aber dort, wo tatsächlich keine Werbung in dem Sinn statt findet, dass dafür eine Bezahlung oder sonstige Gegenleistung erhalten wird, besteht eine Verpflichtung zur Kennzeichnung selbstverständlich nicht, alles andere wäre eine unsachliche Ungleichbehandlung der sozialen Medien im Vergleich zu anderen Medien. Und irreführend wäre es obendrein, weil dadurch der Eindruck erweckt wird, dass eine Influencerin oder ein Influencer tatsächlich viel mehr Sponsoren hat, als sie oder er tatsächlich hat. Und das würde in Deutschland sicher ebenfalls sofort zu einer Abmahnung führen. Also, Ohren steif halten und gesunden Menschenverstand an den Tag legen.

 

Salzburger Mozartkugel muss aus Salzburg kommen

Fast jeder Salzburger, der sich für Qualitätsschokoladeprodukte interessiert, weiß, dass es neben in rot-gold gehaltenen billigen Massenprodukten die exklusiven Mozartkugeln der Konditorei Fürst in blau-silber gibt. In Salzburg dürfen Mozartkugeln in silbernem Stanniolpapier mit blauem Aufdruck, die der Marke der Konditorei Fürst (links) verwechslungsfähig ähnlich sind (rechts) daher nicht verkauft werden.

Mozartkugeln, die in Oberösterreich produziert werden, dürfen nicht als „Salzburger Mozartkugeln“ verkauft werden.

 

Wo Banane drauf ist, muss Banane drin sein

Zwar sind auf der Verpackung Bananenscheiben zu sehen, doch tatsächlich enthält die Bananenmilch von NÖM nur einen Bruchteil der abgebildeten Früchte. Die Arbeiterkammer klagte gegen die Mogelpackung und bekam nun vor Gericht recht. Produkte, die mit Fruchtfotos beworben werden, müssen auch nennenswerte Anteile der Frucht aufweisen, so das Urteil.

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Zu viele Eiswürfel: Klage gegen Starbucks


„In der vergangene Woche im US-Staat Illinois eingereichten Zivilklage wegen irreführender Werbung und Konsumentenbetrugs fordert Stacy Pincus von dem Unternehmen mehr als fünf Millionen Dollar (4,35 Mio. Euro) Schadenersatz (orf.at).

Statt der beworbenen 0,5 Liter des eigentlichen Getränks sei in den Plastikbechern deutlich weniger darin, weil die Gefäße bis zur Abmessung mit Eiswürfeln gefüllt würden, bevor das Getränk hinzugefügt werde, so die Klägerin. Oft handle es sich nur um halb so viel Flüssigkeit wie angegeben.

Starbucks wies die Vorwürfe zurück. Die Kunden verstünden, dass Eis ein essenzieller Bestandteil jedes geeisten Getränks sei, erklärte das Unternehmen.“


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