Prozess gegen Paulus Manker erneut vertagt

In Wiener Neustadt ist der Prozess gegen Paulus Manker erneut vertagt worden. Dafür muss sich der Künstler neben unbefugter Inbetriebnahme einer Lokomotive und Sachbeschädigung nun auch wegen Körperverletzung verantworten.

Ursprünglicher Hauptvorwurf gegen Manker ist aber seine Lok-Fahrt durch die Halle am Abend des 1. November 2015. Der Regisseur und Schauspieler, der sich nicht schuldig bekannte und von einem „Malheur“ sprach, soll sich eigenmächtig in das Führerhaus jener Lok gesetzt haben, die bei „Alma“ zum Einsatz kam. Die Fahrt endete mit einem aus der Verankerung gerissenen Hallentor und einigen beschädigten Paletten einer Plastikfirma. Der Sachschaden laut Anklage: mehr als 15.000 Euro (orf.at).

Am Donnerstag wurde das Gutachten des Sachverständigen für Eisenbahnunfall-Analyse, Christian Studnicka, erörtert. Aber der Experte konnte weder die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft noch die Version des angeklagten Künstlers eindeutig zuordnen.

Laut Studnicka hätten aber auch bei Nichtentgleisung die entstandenen Schäden an in der Halle von einer Firma gelagerten Paletten entstehen können. Jedoch sah der Experte in einem Teil der angeklagten „Amok-Fahrt“ keine Spuren dafür, dass die Lok über einen Betonplatz gefahren sei und diesen beschädigt hätte.


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