Hofer reicht Beschwerde bei Medienbehörde ein

Die Debatte über die ORF-Berichterstattung zu Norbert Hofers Besuch in Israel und die Vorfälle auf dem Tempelberg im TV-Duell am 19. Mai sorgen weiter für Aufregung. Nach internem Wirbel im ORF hat jetzt Michael Rami, Anwalt des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten, eine Beschwerde bei der Medienbehörde KommAustria eingereicht, berichtet „Heute“. Darin heißt es, der ORF habe dem Publikum „den falschen Eindruck vermittelt, dass der geschilderte Vorfall gar nicht stattgefunden hätte“ (derstandard.at).

Der ORF habe Hofer „völlig überraschend mit einem Vorhalt konfrontiert, der in einer Live-Sendung gar nicht adäquat widerlegbar ist, aber leicht zu widerlegen gewesen wäre, hätte man den Beschwerdeführer rechtzeitig vor der Sendung darauf hingewiesen, dass man vorhabe, seine Schilderung des Vorfalls in Zweifel zu ziehen“.

Außerdem habe Moderatorin Ingrid Thurnher versucht, mit „bestimmten Stilmitteln“ wie „Sprechen im Singsang-Ton, übertriebenem Augenrollen“ Hofer lächerlich zu machen.


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