Bei Rechtsschutzversicherung Risikoabdeckung genau überlegen

Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sollte man überlegen, welche Risiken man abdecken will, und das Kleingedruckte genau studieren, rät der VKI. Ein Komplettangebot, das alle denkbaren Rechtsstreitigkeiten abdeckt, wäre nur für wenige bezahlbar und für viele auch unsinnig.

Sehr genau achten solle man auf Ausschlüsse vom Versicherungsschutz. Man solle sich beraten lassen und gemeinsam mit einem Versicherungsexperten herausfiltern, welche Bereiche und Risiken gedeckt sein sollten und ob Teilbereiche nicht schon durch bestehende Verträge oder Mitgliedschaften gedeckt seien, heißt es in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Konsument“ des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Ein unabhängiger Makler hafte für seine Empfehlung (derstandard.at).

Manches würden die Versicherungen von sich aus nicht (mehr) anbieten wie beispielsweise Rechtsschutz bei Auseinandersetzungen rund um Vermögensveranlagungen, Trennung oder Scheidung oder Streitigkeiten beim Hausbau, so der „Konsument“.

Als Beispiele für neuere Bausteine nennt der VKI Patienten-Rechtsschutz, Mobbing- und Stalking-Rechtsschutz und Daten-Rechtsschutz.

der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist eigentlich ein Treppenwitz. der juristische Laie braucht nämlich einen Rechtsanwalt, um die Versicherungsbedingungen – und damit seinen Versicherungsschutz – auch nur annähernd zu verstehen.