Haftung für Schaden durch Silvesterrakete

Ein Teilnehmer einer Silvesterparty kaufte Feuerwerksraketen. Er ging mit einer weiteren Person und dem Beklagten hinaus, um die Raketen abzuschießen. Einer der drei nahm einen Sechser-Träger Bier mit in den Garten und stellte ihn dort ab. Dann wurde je eine Rakete vom Käufer und vom Beklagten abgefeuert. Als der dritte Teilnehmer eine Rakete in eine der Bierflaschen steckte und sie zündete, kippte die Bierflasche um. Die Rakete stieg nicht senkrecht auf, sondern flog zum Nachbargrundstück, wobei sie in einem Gebüsch hängen blieb und etwa einen Meter über dem Boden explodierte. Durch die Explosion wurde die Thujenhecke der Kläger in Brand gesetzt. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von 9.089,30 Euro, die die Kläger von allen drei Beteiligten ersetzt haben wollen.

Der Oberste Gerichtshof gab der Klage statt, weil das Abschießen von Feuerwerksraketen im Ortsgebiet verboten war. Dass der Beklagte die Rakete, die zum Brand führte, nicht selbst abschoss, befreit ihn aufgrund des gemeinsamen Zusammenwirkens nicht. Dass der Beklagte die Tat nicht beeinflusste, konnte nicht festgestellt werden, ebenso wenig, dass der Raktenabschießer die Rakete auch ohne Beitrag des Beklagten abgefeuert hätte. Die Zerstörung der Thujenhecke entstand somit nicht unabhängig vom gemeinsamen Verhalten aller Beteiligten; der Beklagte haftet daher solidarisch mit dem Käufer und dem „Raktenabschießer“ für den eingetretenen Schaden.

 

Rechtsanwalt beleidigt und verklagt eigenen Mandanten

Nicht jeder Rechtsanwalt kann mit gutem Benehmen glänzen, und so manch einer klagt auch Beträge ein, von denen er weiß, dass der Beklagte sie nicht schuldet. Eher keine Aushängeschilde unseres Standes.

Ehe für alle – aber wie?

Ab 1.1.2019 wird jeder unabhängig von seiner sexuellen Orientierung in Österreich die Ehe schließen und eine eingetragene Partnerschaft eingehen können. In diesem Video zeige ich Euch, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist und welche Konsequenzen in Zukunft damit verbunden sein werden.

Goldener Windbeutel geht heuer an Coca-Cola

Der von Foodwatch verliehene Goldene Windbeutel für die dreisteste Werbelüge geht heuer an Coca-Cola. Die Teilnehmer der Aktion hätten das „Smartwater“ des Getränkekonzerns zum Gewinner des Negativpreises gekürt, gab die deutsche Konsumentenschutzorganisation am Dienstag bekannt. Foodwatch kritisiert, dass das Wasser „nicht besser als herkömmliches Mineralwasser“ sei, jedoch bis zu siebenmal teurer (derstandard.at).

Coca-Cola bezeichnete die Auszeichnung als „nicht gerechtfertigt“ und kündigte an, den Goldenen Windbeutel nicht anzunehmen. „Die Deklaration und Kennzeichnung des Wassers sind transparent und entsprechen den lebensmittelrechtlichen Regelungen“, sagte eine Sprecherin.

 

24 K-RAT – Hochkarätige Pflege mit feinsten Gold- und Seidenpartikeln

In meinem nächsten Video geht es um diese Werbung für das darin abgebildete Kosmetikprodukt, die von der Klägerin als irreführend beanstandet wurde.

Wer kommt drauf, worum es dabei konkret gegangen ist? Inwiefern könntet Ihr durch diese Werbung in die Irre geführt werden?